Polnische Lokführer planen Protestfahrt mit Tempo 20
Nach einem tödlichen Zugunfall in Polen fordern Lokführer mehr Sicherheit an Bahnübergängen. Aus Protest wollen sie ihre Züge einen Tag lang extrem langsam fahren lassen.
Das Wichtigste in Kürze
- Bei jedem zweiten Bahnübergang in Polen passiert laut Gewerkschaft ein Unfall
- Die Protestaktion soll einen Tag dauern und auf Sicherheitsmängel aufmerksam machen
- Nach dem Unfall mit einer Toten und mehreren Verletzten erhöhen Lokführer den Druck auf die Politik
Einordnung
Das Unglück ereignete sich an einem ungesicherten Bahnübergang in Polen. Die Lokführergewerkschaft sieht die Infrastruktur als erhebliches Sicherheitsrisiko und fordert konkrete Maßnahmen. Wann genau die Protestaktion stattfindet, ist noch nicht bekannt.
Was das für Sie heisst
Noch nicht eingetreten
Fahrgäste, die mit polnischen Zügen reisen, müssen mit erheblichen Verspätungen rechnen, wenn die Protestaktion umgesetzt wird.
Wer davon profitiert: Langfristig könnten alle Reisenden von sichereren Bahnübergängen in Polen profitieren - aktuell ist aber noch nichts entschieden.