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Nahverkehr: Trassenpreise sollen 2027 um 7,8 Prozent steigen

Der Bundesverband SchienenNahverkehr warnt vor erneut höheren Kosten für den Schienenpersonennahverkehr ab 2027. Nach einem Antrag der DB InfraGO könnten die durchschnittlichen Trassenpreise auf 7,59 Euro pro Kilometer ansteigen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Trassenpreise im Schienenpersonennahverkehr sollen ab 2027 durchschnittlich 7,8 Prozent höher ausfallen.
  • Nach dem Entgeltgenehmigungsantrag der DB InfraGO ist ein Anstieg auf etwa 7,59 Euro pro Kilometer möglich.
  • Der Bundesverband SchienenNahverkehr fordert eine grundlegende Reform des Trassenpreissystems.

Einordnung

Die Trassenpreise sind die Gebühren, die Eisenbahnunternehmen für die Nutzung der Schieneninfrastruktur zahlen müssen. Höhere Trassenkosten könnten für Verkehrsunternehmen im Nahverkehr zu einer erheblichen finanziellen Belastung werden und letztlich die Ticketpreise für Fahrgäste beeinflussen.