Brennerbasistunnel: Kostenplus und zwei Jahre Verzögerung
Der Bau des Brennerbasistunnels zwischen Österreich und Italien wird deutlich teurer. Die Betreibergesellschaft rechnet mit Mehrkosten von über einer Milliarde Euro und verschiebt den geplanten Betriebsstart um zwei Jahre.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Baukosten steigen um mehr als eine Milliarde Euro über den ursprünglichen Plan.
- Der Betriebsstart verschiebt sich um zwei Jahre nach hinten.
- Die Verzögerung liegt nicht an der deutschen Zulaufstrecke, sondern an anderen Faktoren laut den Tunnelbauern.
Einordnung
Der Brennerbasistunnel ist eines der größten Eisenbahninfrastrukturprojekte Europas. Er soll die Verbindung zwischen Österreich und Italien deutlich beschleunigen und den Güter- und Personenverkehr durch den Alpenraum entlasten. Die neuen Verzögerungen und Kostensteigerungen sind ein weiterer Rückschlag für das ambitionierte Projekt.
Was das für Sie heisst
Noch nicht eingetreten
Für Reisende, die künftig die Strecke Wien-Innsbruck-Italien nutzen möchten, bedeutet die Verzögerung einen längeren Wartezeitraum auf den durchgehenden Hochgeschwindigkeitsbetrieb durch den Basistunnel.
Wer davon profitiert: Langfristig Reisende zwischen Deutschland und Italien, die eine schnellere Alpquerung erwarten, müssen weiterhin auf die vollständige Inbetriebnahme warten.
Quellen & Beleglage
Diese Zusammenfassung basiert auf der verlinkten Primärquelle. Weitere Berichte markieren ein verwandtes Ereignis, bestätigen aber keine einzelnen Aussagen automatisch.